20220716transporthilfeAm 16. Juli 2022 wurden wir gegen 15:30 Uhr zu einer eher ungewöhnlichen Hilfeleistung gerufen. Auf Anfrage der Polizei bei der Feuerwehr begaben wir uns mit dem GW-T zum Fernmeldeturm zur Hilfe mit einem Elektrorollstuhl.
Die Frau saß hier wegen eines leeren Akkus mit ihrem E-Rollstuhl fest, und konnte den Weg nach Hause nicht mehr fortsetzen.
Gemeinsam mit der Polizei konnten wir der Dame helfen. Sie konnte im Streifenwagen Platz nehmen, der Rollstuhl wurde im GW-T verladen. Gemeinsam ging es auf die Schönau, wo wir sie in ihre Wohnung bringen konnten. Der Elektrorollstuhl wurde an die längst notwendige Ladung angeschlossen. Gegen 17:30 Uhr war der Einsatz beendet.

20220715ueberlandhilfe hockenheimAm 15. Juli 2022 wurden wir gegen 19:20 Uhr zur Untersützung beim Brand einer Deponie in Hockenheim zur Überlandhilfe angefordert. An diesem Abend waren wir sowieso zum Übungsdienst auf der Wache, und so fuhren zwei Mann mit dem Wechsellader und AB-Tank los.

Mit dem Abrollbehälter Tank, der 8.000 Liter Wasser und eine Pumpe am Bord hat, unterstützten wir bei der Wasserversorgung auf der B39 im Pendelverkehr. Die Deponie liegt etwas außerhalb des Orts, sodass die Wasserversorgung schwierig war, und für den Löschangriff über die Seite der Bundesstraße Tanklöschfahrzeuge das Wasser von einem Hydranten im der Stadt transportieren mussten.

Der Einsatz dauerte für uns bis 0:45 Uhr.

20220625wfsDie Großbrände in den vergangenen Wochen haben wieder gezeigt, wie wichtig es ist, große Mengen Wasser für die Brandbekämpfung über lange Wegstrecken fördern zu können.
Dafür gibt es bei der Mannheimer Feuerwehr den Abrollbehälter Wasserfördersystem, der von unserer Abteilung betreut und zum Einsatz gebracht wird.
Mit den Aktiven und der Jugendgruppe übten wir am 25. Juni 2022 ab 9 Uhr am Rhein bei Kirschgartshausen die Bedienung, Auf- und Abbau.
Das Wasserfördersystem besteht aus einer selbst schwimmenden Pumpe, die durch Hydraulikleitungen von einer Motoreinheit, die am Ufer steht, angetrieben wird, und bis zu 8000 Liter pro Minute fördern kann. Im Abrollbehälter sind neben den passenden Armaturen die 2 Kilometer Schlauch für die Wasserförderung verladen, die während der Fahrt verlegt werden. Wegen ihres enormen Gewichts werden die Schläuche nach dem Einsatz nicht wie normale Feuerwehrschläuche von Hand gerollt. Die verladene Schlauchwickeleinrichtung fördert den Schlauch wieder in den Behälter.

20220526schrottplatz1

Nachdem wir bereits in der Nacht vom 25. auf den 26.05.2022 eine kurze Nacht bei einem Silobrand hatten, wurden wir am 26. Mai gegen 21:30 Uhr erneut alarmiert. Dieses Mal brannte es auf einem Schrottplatz. Die Rauchentwicklung war im Umkreis deutlich zu erkennen.

Während das TLF 16/25 und die DLK den Stadtschutz im Mannheimer Norden sicherstellten, fuhren unser LF 10, TLF 3000, Wechsellader mit Wasserförderungssystem, MZF mit einem Zugführer und Führungsassistenten sowie LF 16-TS zur Einsatzstelle, um dort die Berufsfeuerwehr Mannheim bei den Löscharbeiten zu unterstützen.

Da sich keine Personen auf dem Gelände befanden, wurde entschieden, eine Brandbekämpfung von außen vorzunehmen. Die Einsatzstelle war in zwei Einsatzabschnitte eingeteilt. Unser LF begann mit der Brandbekämpfung von der zweiten Seite. Danach folgte die Einspeisung von verschiedenen Fahrzeugen, der Aufbau mobiler Wasserwerfen sowie die Brandbekämpfung mit mehreren Rohren. Außerdem bauten wir die Wasserversorgung vom WFS über das LF 16-TS und LF 10 an die Werfer, DLK und PTLF auf.
Die Löscharbeiten wurden dadurch behindert, dass das Gelände schwer zugänglich war. Dadurch ging der Einsatz über die gesamte Nacht. Gegen Mitternacht wurde unser GW-T angefordert, um Getränkenachschub für Mensch und Maschinen (in Form von Diesel) an die Einsatzstelle zu bringen und benutzte Schläuche abzutransportieren.

20220526schrottplatz2Unser LF 10 war gegen 4:00 Uhr wieder im Gerätehaus. Da die Materialien aus dem WFS auch wieder zurück gebaut werden mussten, waren die letzten Einsatzkräfte unserer Abteilung erst nach dem Sonnenaufgang wieder zurück. Insgesamt waren in dieser Nacht 30 Kameradinnen und Kameraden allein aus unserer Abteilung im Einsatz, von der gesamten Feuerwehr mehr als 75.

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