Kaum ein Tag ist so einsatzreich wie der Silvester-Abend. Bei einem Vielfachen der Einsatzmenge ist unsere Unterstützung unverzichtbar und deswegen standen wir Silvester mit starken Kräften bereits ab den frühen Abendstunden bereit.
Dank und Wertschätzung ist es, was wir an den verschiedenen Einsatzstellen von der Bevölkerung erhalten. Teilweise ist man bei kleineren Bränden bereits selbst tätig geworden, so dass für uns nur noch Nachlöscharbeiten bleiben.
Sicherheitshinweis: Unternehmen Sie nur Löschversuche, wenn dies ohne eigene Gefährdung möglich ist! Für alles weitere sind wir da.
Einige Male waren wir aber auch bei größeren Bränden gefordert; entweder selbständig mit eigenem Löschzug (MZF, LF10, DLK, TLF) oder in Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Innenstadt, Feudenheim, sowie natürlich den hauptamtlichen Kräften der Feuerwehr Mannheim.
In der Nacht zum Donnerstag wurden wir kurz vor 3:30 zusammen mit der Berufsfeuerwehr zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand alarmiert. Im Rahmen des Mannheimer "Löschzug 4"-Konzept fuhr unser Löschfahrzeug LF10 hierbei direkt die Einsatzstelle an.
Aufgrund der ersten Lagemeldungen wurde zügig der Einsatzumfang erweitert, so dass unsere und weitere Abteilungen alarmiert wurden.
Unsere unmittelbar anrückenden Kräfte von LF10 und TLF16 brachten vor Ort mehrere B- und C-Rohre in den Einsatz und versorgten die Drehleitern mit Wasser. Im Rahmen der Kräfterotation besetzten unsere Drehleiter-Maschinisten zwischenzeitlich auch einen Korb zur Brandbekämpfung von oben.
Parallel stellten auf der Wache Nord unsere Kameraden den Stadtschutz mit weiterer DLK, TLF 3000, RW1 und GW-T sicher, so dass wir bis ca. 13:00 mit 20 Kräften dort bereit waren.
Im weiteren Verlauf kam es insbesondere auch durch unsere Kräfte zu geplanten Brandwachen bis in den Freitag hinein.
Während unserer Gerätewartung am 25. November 2025 wurden wir mit dem LF 10 zusammen mit der Berufsfeuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn A6 alarmiert. Aufgrund der Notrufmeldung wurde der gesamte Technische Zug mit Kran und Rüstwagen entsendet.
Die erste Lageerkundung vor Ort gab ein stückweit Entwarnung: keine eingeklemmten Personen. Die Mannschaft unseres Fahrzeuges brachte eines der verunfallten Fahrzeuge in sicheren Zustand und errichtete die Verkehrsabsicherung. Nach etwa 30 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet und die Einsatzstelle wurde der Polizei und Straßenmeisterei übergeben.
Zwei kurze aber heftige Gewitter gegen 17:30 Uhr sorgten am 1. August 2025 für reichlich Arbeit für die Mannheimer Feuerwehr.
Erst bei umgestürzten Bäumen und abgebrochenen Äste, dann bei Wasser im Keller von Wohnhäusern bis hin zum Klinikum galt es zu helfen.
Alleine unsere Abteilung war mit 40 Einsatzkräften unterwegs. Mit LF 10, DLK 23/12, TLF 16/25, TLF 3000, LF 16-TS, GW-T, RW1 und FüKw waren wir an 34 Einsatzstellen über 12 Stunden im Einsatz.
Um alle Fahrzeuge und Material wieder einsatzbereit zu machen und zu reinigen, wurde am Folgetag noch einmal fünf Stunden gearbeitet.